Pflege Zahlungspflicht der Kinder

Eltern sind für ihre Kinder unterhaltspflicht, solange diese kein eigenes Einkommen haben bzw. sich in einer Erstausbildung befinden.

Kinder sind demnach auch Ihren Eltern gegenüber unterhaltsverpflichtet, sofern diese pflegebedürftig sind und über kein ausreichendes Einkommen verfügen, um die Kosten der Pflegebedürftigkeit abzudecken.

Sind Kinder grundsätzlich gegen über Ihren Eltern unterhaltsverpflichtet?

Kinder sind nicht grundsätzlich dazu verpflichtet für die Pflegekosten der Eltern aufzukommen, wenn die Leistungen der Pflegeversicherung und des Einkommens der Eltern nicht ausreichen diese Kosten zu decken. Nur, wenn die Eltern einen Anspruch auf Leistungen beim Sozialamt haben und diese auch in Anspruch nehmen, würden die Kinder unter Umständen dazu verpflichtet sein, für diese Kosten aufzukommen.
Hinzu kommt, dass das Einkommen der Kinder eine bestimmte Höhe erreichen müsste, damit Sie überhaupt in einer solchen Situation zur Kasse gebeten werden könnten.
Zunächst gilt ein Selbstbehalt von netto 1400 Euro pro Monat. Das bedeutet, dass mindestens diese 1400 nach Abzug aller Kosten z.B. für Kinder und Ehepartner dem Kind des Pflegebedürftigen verbleiben müssten. Erst bei einem höheren Einkommen müssten die Kinder dem Sozialamt etwas dazu zahlen.Und zwar die Hälfte dessen, was die 1400 Euro pro Monat übersteigt.

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Dread Disease Versicherung

Die ursprünglich aus dem angloamerikanischen Raum stammende Dread Disease Versicherung soll über die herkömmliche Krankenversicherung hinaus gegen die Risiken von schweren Erkrankungen wie beispielsweise Krebs oder Multiple Sklerose absichern. Neben der Ausfallsicherung durch solche Krankheiten führen manche Anbieter in ihren Risikolisten auch Ereignisse wie Herzinfarkt oder Schlaganfall auf. Darüber hinaus gibt es Policen, die einen Schutz gegen die Folgen von krankheits- oder unfallbedingten Behinderungen wie Blindheit oder Taubheit beinhalten. Auch den Todesfall kann man in eine Dread Disease Versicherung aufnehmen. Die Gesellschaft zahlt bei Eintritt des versicherten Risikos die festgelegte Summe sofort aus, auch wenn der Versicherte weiterhin berufstätig sein kann.

Die erst seit den 1990er Jahren auch in Deutschland bekannte Dread Disease Versicherung ist besonders für Selbständige und Freiberufler geeignet, die bei schwerer Krankheit von einem Totalausfall ihres Einkommens bedroht sind. Häufig wird der Abschluss in Kombination mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung getätigt. Um die Beiträge möglichst gering zu halten, sollten beide Versicherungen bereits in jungen Jahren ins Auge gefasst werden.

 

Die Vorteile einer Dread Disease Versicherung

Der besondere Vorteil einer Dread Disease Versicherung liegt in ihrer einfachen Abwicklung. Tritt das vereinbarte Risiko ein, wird schnell und komplikationslos die gesamte Summe ausbezahlt. Wurde beispielsweise ein Herzinfarkt in die Risikoliste aufgenommen, bekommt der Versicherte sofort nach Eintritt seine Zahlung. Unabhängig von der Schwere des Infarktes und von den gesundheitlichen und finanziellen Folgen. Darin ist auch der größte Vorteil gegenüber einer Berufsunfähigkeitsversicherung zu sehen. Selbständige und Freiberufler können sich so  wesentlich umfassender gegen Verdienstausfälle durch Krankheit absichern. Mit der Einmalzahlung aus der Dread Disease Versicherung können selbst längere Phasen von Arbeitsunfähigkeit überwunden werden, auch wenn der Kunde danach wieder voll einsatzfähig wird. Eine zusätzliche Berufsunfähigkeitsversicherung deckt darüber hinaus das Risiko einer kompletten Erwerbsunfähigkeit ab. Die schnelle Ausbezahlung der Summe aus der Dread Disease Versicherung kommt dem Betroffenen in beiden Fällen sehr zugute.

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Immer mehr Nichtzahler in der PKV

Imm mehr Menschen scheinen den Wechsel in die Private Krankenversicherung nicht richtig durchdacht zu haben. Denn viele bezahlen ihre Beiträge einfach nicht.Oft war der ausschlaggebende Anreiz in die Private Krankenversicherung zu wechseln der, dass man hierbei eine Menge an Beitrag gegenüber dem Verbleib in der Gesetzlichen Krankenkasse sparen könnte.

Tatsächlich bietet die private Krankenversicherung die Möglichkeit, ein Mehr an Leistungen eigenverantwortlich abzusichern. Doch nichts ist umsonst und so scheinen sich insbesondere Existenzgründer verkalkuliert zu haben, als sie den Weg in die Private Krankenversicherung wählten.

“Interessanter Beitrag hierzu im Spiegel”

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Unisextarife – Private Krankenversicherung und Krankenzusatzversicherung

Die spannende Frage wird sein, wie die Private Krankenversicherung und auch der Bereich der Krankenzusatzversicherung sich 2013 bezüglich der Umstrukturierung in Richtung der Unisex-Tarife, also der Vereinheitlichung hin zu geschlechterneutraler Beitragskalkulation, entwickeln wird.

Auch die Auswirkungen auf die Beiträge der Bestandskunden sind bisher noch nicht geregelt, denn Männer müssten in den meisten Fällen damit rechnen, dass es für sie dann ab 2013 deutlich teurer wird.

Im Bereich der Krankenzusatzversicherung hat die DKV Krankenversicherung ihre Zahnzusatzversicherungen teilweise bereits auf Unisextarife umgestellt. Die DKV Zahnzusatzversicherung (Tarif DT85, DT50 und DBE) bilden bereits jetzt einen einheitlichen Beitrag für beide Geschlechter ab.

Ob dies tatsächlich, wie befürchtet, dazu führen wird, dass der Abschluss einer solchen Krankenzusatzversicherung für das männliche Geschlecht deutlich unattraktiver wird und sich aufgrund einer höheren als vorher einkalkulierten Abschlussquote bei Frauen der zukünftige Beitrag doch wieder an das Niveau vorheriger Frauentarife angleichen muss, wird sich zeigen.

Fakt ist, dass es nun deutlich uninteressanter sein wird, Krankenzusatzversicherungen mit Alterungsrückstellungen zu kalkulieren, da dies den Abschluss für die männliche Bevölkerung aufgrund einer niedrigeren Lebenserwartung als bei Frauen, noch uninteressanter machen würde.

Wie sich dies bei Zusatzversicherungen in der Kalkulation und der zukünftigen Abschlüsse auswirken wird, die aufgrund ihrer Hintergründe nur in Form mit Einrechnen einer Alterungsrückstellungen Sinn machen, beispielsweise bei der Pflegezusatzversicherung oder der Krankenvollversicherung, wird sich ebenfalls zeigen.

Es ist damit zu rechnen, dass der Abschluss für Männer weniger interessant sein wird als heute, wenn jedoch auch eine Umstellung in Unisextarife für den Bestand erfolgen wird, bleibt die Frage offen, ob sich ein frühzeitiger Abschluss in 2012 besonders lohne, natürlich offen. Doch da nicht immer nur der Beitrag einer Krankenversicherung oder Krankenzusatzversicherung allein darüber entscheiden sollte, ob der Abschluss lohnt, macht “Mann” sicher nichts falsch, wenn er sich bereits heute um die Absicherungen kümmert, die er sowieso plant oder dringend benötigt.

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